Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenkameraden,

auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung hat die 3. Kompanie einen neuen Vorstand

gewählt, der sich in dieser Form allen Kompaniemitgliedern vorstellen möchte.

Kompanieführer Bernd Kirschstein

Stellv. Kompanieführer Günter Pelz

Geschäftsführerin Petra Pohlmann

Stellv. Geschäftsführer Ralf Pototzki

Schatzmeister Jürgen Noll

Stellv. Schatzmeister Horst Schmitt

Schießleiter Andreas Schmitt

Stellv. Schießleiter / in Wolfgang Heggemann

Petra Pohlmann

Jugendleiterin Andrea Becker

Daten / Internet Wolfgang Heggemann

Kassenprüfer/in Gudrun Jannett

Birgit Detering

Renate Becker

1913 - 2013 100 Jahre 3. Kompanie

1953 - 2013 60 Jahre nach Wiedergründung

ALLGEMEINER BÜRGER-SCHÜTZENVEREIN

HOFSTEDE – RIEMKE 1913 e.V.

3. KOMPANIE

“Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!“

(Inschrift unserer Bataillonsfahne)

CHRONIK DER „DRITTEN“ UND EINIGES WISSENSWERTE ÜBER DEN

ALLGEMEINEN BÜRGER-SCHÜTZENVEREIN HOFSTEDE – RIEMKE 1913 e. V.

1. Teil von 1913 - 1981

Die Geschichte unseres Schützenvereins begann im Jahre 1913. Am 8. Juli 1913 fanden sich etwa ein Dutzend Bürger in der Gastwirtschaft Hackert, an der Herner Straße, zusammen und legten dort den Grundstein zum „Allgemeinen Bürger-Schützenverein Bochum V“

In die Satzung nahmen sie bei dieser Gründungsversammlung unter anderem folgende Punkte mit auf: die Bewahrung des Schützenbrauchtums, die Erhaltung der Tradition der Stadt Bochum und die Pflege des Frohsinns und der Geselligkeit.

AUGUST KEPPER 1913 - 1930


Eifrig wurde von nun an die Werbetrommel von den Verantwortlichen gerührt. Mit großem Erfolg, denn schon fünf Monate später, am 11. Dezember 1913 wurde unsere 3. Kompanie ins Leben gerufen. Geburtsstätte war das Lokal Kepper, auf der Verkehrsstraße. Zum ersten Kompanieführer erwählten die Altvorderen August Kepper. Er schaffte es, dass unter seiner Leitung mehr als einhundertund-zwanzig Schützen der “Dritten“, am ersten Schützenfest, vom 28. bis 29. Juni 1914, auf der Löchtermannschen Wiese, an der Bulksmühle und rund um die Gaststätte Kepper, teilnahmen.

Der Ausbruch des ersten Weltkrieges erschwerte, auch in der 3. Kompanie, auf schmerzhafte Art und Weise das Vereinsleben, denn schon am ersten Mobilmachungstag mussten zahlreiche Kompaniemitglieder ins Feld ziehen. In den folgenden Kriegsjahren konnte von einem geordneten Kompanieleben keine Rede mehr sein. Bei den sporadischen Zusammenkünften wurde immer wieder festgestellt, dass so mancher Schützenkamerad nicht nach Hause zurückkehren würde.

In diesen schweren Jahren waren es nur einige wenige aus der Bevölkerung, die den Schüt-zengedanken in Hofstede und auch im Riemker Stadtteil nicht untergehen ließen. So trafen sich zahlreiche Riemker Bürger am 11. November 1925 im Lokal Dorlöchter, an der Herner Straße, kurz vor der Stadtgrenze zu Herne, und beschlossen dort die Statuten für den neuen „Bürger - Schützenverein Riemke“.


Im Stadtbezirk Hofstede war es nur eine kleine Gemeinschaft, die 1927 in ihrem Vorort das Schützenwesen im „Allgemeinen Bürger-Schützenverein Bochum V“ wieder aufleben ließ und eine neue Vereinsführung wählte. Diese fasste, unter der Leitung von Heinrich Flüchter, schon auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1928, den Entschluss wieder auf ein Schützenfest hinzuarbeiten. Schließlich war es dann so weit. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung führte bei diesem zweiten Schützenfest, vom 7. bis 9. August 1928, auf der Löchtermannschen Wiese, wiederum August Kepper seine 3. Kompanie an, die beim Trophäenschießen den linken Flügel abschoss.

Der langersehnte Wunsch nach einer eigenen Schützenfahne ging nun endlich auch für den Verein in Erfüllung. Das finanzielle Problem bei der Beschaffung wurde durch hochherzige Spenden in den Kompanien gelöst. Dem neuen Königspaar war es vergönnt die neue Vereinsfahne zu weihen und den Schützen als äußeres Zeichen der Kameradschaft zu übergeben. Jetzt konnte sich der Schützen-verein bei auswärtigen Veranstaltungen mit einer glanzvollen Fahne präsentieren.

Willy Kenkmann 1930 – 1939

Inzwischen war die Kompanieführung in die Hände des bewährten Schützenkameraden Willy Kenkmann übergegangen. Er verstand es, in dieser schwierigen Zeit, die Mitglieder seiner Kompanie von der verbittert, leidenschaftlich und sehr oft auch brutal, geführten Straßenpolitik fernzuhalten, die sich nicht mit dem Schützengedanken im Einklang bringen ließ.

Immer lauter wurden indessen die Rufe nach einer Vereinigung der beiden existierenden Vereine. Diese kam dann im Jahre 1933 zustande. Es entstand, unter dem neuen Namen „Allgemeiner Bürger-Schützenverein Hofstede - Riemke“ eine große Schützengemeinschaft, die die nachbarschaftliche Freundschaft der beiden Ortsteile noch mehr festigte.

Nur wenige Monate später feierte dieser Verein das dritte Schützenfest. Jedoch bedingt durch die hohe Zahl der arbeitslosen Schützenkameraden, sowie der allgemeinen wirtschaftichen Krise, konnte Willy Kenkmann und seine Schützen aus der 3. Kompanie nur im kleinen und bescheidenen Rahmen im Lokal Bergmann, am 6. August 1933, dieses Ereignis mitbegehen.

Viel feierlicher und größer führte der „Allgemeine Bürger-Schützenverein Hofstede-Riemke“ in festlicher Form die 25 Jahr Feier seines Bestehens durch. Ganz im Zeichen dieses Jubiläums stand dann auch das vierte Schützenfest, vom 5. bis 8. August 1938, am Kirmesplatz an der Grummer Straße. Auf dem Schießstand „Düppe in der Wanne“, an der Hiltroper Straße, schoss, zum Auftakt des Festes, der Schützenkamerad Burg für die 3. Kompanie den Schwanz des Königsvogels ab. Zur großen Jubiläumsfeier im Festzelt erschienen die Schützen der „Dritten“ in ihren Uniformen und begingen voller Freude und Frohsinn mit dem neuen Königspaar ebenfalls ihr fünfundzwanzigstes Gründungsfest. Niemand konnte dabei ahnen, dass dieses Königspaar fünfzehn Jahre regieren würde.

1939 - 1953

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges im Schicksalsjahr 1939 erschütterte Deutschland und die gesamte Welt. Das Vereinsleben geriet außer Tritt und kam schnell zum Erliegen. Auch die 3. Kompanie musste darunter leiden. Die meisten ihrer Schützenkameraden waren an der Front und viele fielen im Kampf. Die Kompanie löste sich auf.

In den Nachkriegsjahren wurde die Vereinsarbeit im Bataillon schnell wieder aufgenommen. Schon auf der Hauptversammlung 1952 wurde beschlossen im nächsten Jahr erneut ein Schützenfest stattfinden zu lassen. Bewährte Schützenbrüder schafften es, nach Klärung der organisatorischen und finanziellen Fragen, dass vom 27. bis 29. Juli 1953 auf dem Sportplatz an der Vierhausstraße das fünfte Schützenfest ausgerichtet werden konnte. Es war ein richtiges Volksfest für die Bewohner von Hofstede und Riemke und gab dem Schützenverein ungeheuren Auftrieb. Leider fanden diese Festtage ohne Beteiligung der 3. Kompanie statt. Eine Neugründung war noch nicht erfolgt.

AUGUST POHLSCHMIDT 1953 - 1964

Jedoch bereits wenige Tage nach diesem Fest, am 9. August 1953, wurde im Stadtteil Riemke die 3. Kompanie neugebildet. An der Wiedergründungsversammlung im “Haus Budde“ nahmen dreiund-dreißig Interessenten teil, die August Pohlschmidt, einen echten Riemker Jungen, zum ersten Kompanieführer wählten. Zu seinem Stellvertreter ernannte die Versammlung Willi Cornelius. Die Gaststätte „Haus Budde“, Auf dem Dahlacker 43, bestimmten die Anwesenden zum Kompanielokal. Nach seiner erfolgten Wahl wurden der frischgewählte Kompanieführer zum Hauptmann, und sein Stellvertreter zum Oberleutnant befördert. Hetty Theising, die Wirtin des Vereinslokals, beantragte sofort die Aufnahme in die Kompanie; für mehr als zwanzig Jahre blieb sie das einzige weibliche Kompaniemitglied.

Die ersten Veranstaltungen unserer „neuen“ Kompanie waren ein Preisschießen und die Nikolausfeier, zu der auch die Frauen eingeladen waren. Das allererste Gewehr stifteten Hetty Theising und August Pohlschmidt.

Verschiedene Aktivitäten, wie Pokalschießen, Teilnahme an diversen Ausmärschen und eigene Feiern, füllten den Terminkalender der 3. Kompanie in den folgenden zwei Jahren. Höhepunkt war jedoch das sechste Schützenfest in der Vereinsgeschichte, gleichzeitig das erste, das August Pohlschmidt als Kompanieführer miterleben durfte. Getreu seiner Devise „Spaß haben und lustig sein“ feierten er und seine Kompaniemitglieder, erstmals auf dem Riemker Marktplatz, vom 29. Juli bis 2. August 1955, dieses Fest.

August Pohlschmidt brachte auch in den nächsten Jahren viel Schwung ins Kompanieleben hinein. Die Teilnahme an den unterschiedlichsten Veranstaltungen war immer sehr gut, so auch auf der Jahreshauptversammlung am 29. Januar 1956. Hier bekam Adolf Moschner das Amt des stell-vertretenden Kompanieführers von den Mitgliedern übertragen, das er jedoch nur ein Jahr bekleidete. Schon bei der Generalversammlung ein Jahr später, am 6. Februar 1957, löste ihn Albert Kickel, durch geheime Wahl, mit zwanzig zu sieben Stimmen, bei zwei Enthaltungen, ab.

Im selben Jahr schaffte sich die Kompanie, vom Reinerlös des Sommerfestes, das erste KK-Gewehr an. Innerhalb des Schützenvereins förderte die Kompanieführung konstant die Bataillonsarbeit, mit dem Ergebnis, dass dementsprechend zu Beginn des Schützenjahres 1958 die 3. Kompanie ein Mitglied in den Bataillonsvorstand abstellte. Alfred Kuchinke übernahm auf der Jahreshauptver-sammlung den Posten des Schriftführers, den er bis zum Jahre 1967 innehatte.

Bei dieser Zusam-menkunft beschloss der Vorstand außerdem, dass die Eintrittskarte für das Schützenfest DM 2,00 kosten sollte. Erstmalig wurde das Königsschießen eine Woche vor dem Schützenfest ausgeführt. Auf dem neuen „König-Erwin-Schießstand“ in Eppendorf schoss beim Trophäenschießen der Schützenkamerad Arnold Czyborra für die 3. Kompanie den rechten Flügel ab.

Unter der bewährten Führung von August Pohlschmidt beging die 3. Kompanie dann auf diesem siebten Schützenfest ihr fünfundvierzigstes Gründungsfest. Gemeinsam mit der Bevölkerung der beiden Stadtteile fanden sich die Schützen vom 27. bis 30. Juni 1958 auf dem Riemker Marktplatz zusammen und es folgten dort einzigartige schöne Tage bei Musik, Tanz und guter Laune.

Leider musste Albert Kickel schon auf der Generalversammlung der Kompanie am 3. März 1959 das Amt des stellvertretenen Kompanieführers wieder abgeben. Zu seinem Nachfolger bestimmten die Versammelten den Oberleutnant Adolf Moschner.

Gemeinschaftlich mit der Kompanieführung halfen die Schützen der 3. Kompanie voller Tatenkraft auch bei der Durchführung des achten Schützenfestes im Jahre 1960 mit. Eine Woche vor dem Beginn des Festes fand das Königsschießen auf einen besonders hergerichteten Schießstand auf dem Grundstück Herner Straße 452. statt. Der Hochstand wurde extra aus Bocholt, der Vogel von Bockum–Hövel beschafft. Schützenkamerad Werner Jäger holte dort mit dem einhundertvierund-achtzigsten Schuss den linken Flügel für unsere Kompanie. Vom 9. bis 12. September erlebten die Schützen, mit vielen Bürgern aus Hofstede und Riemke, eines der schönsten und glanzvollsten aller bisherigen Schützenfeste auf dem Riemker Marktplatz. Die „Dritte“ feierte in großer Zahl mit ihrem, inzwischen zum Major beförderten, Kompanieführer August Pohlschmidt und seinem Stellvertreter bei bester Stimmung dieses Fest mit.

Doch nicht nur beim Feiern waren die Mitglieder der „Dritten“ Spitze, auch beim Pokalschießen zeigten sie inzwischen ihr Können. Bester Beweis, am 11. November 1961, gewann ihre Schieß-mannschaft beim „Ömmes-Schriewer-Pokalschießen“. Voller Stolz verkündigte August Pohlschmidt dieses auf der Jahreshauptversammlung am 15. Januar 1962 den anwesenden Mitgliedern. Einer der Tagepunkte befasste sich wieder einmal mit der Wahl eines neuen Stellvertreters. Anton Becker übernahm nun diesen Posten. In den folgenden Monaten bereiteten er und August Pohlschmidt ihre Kompanie auf die Feier zum fünfzigjährigen Bestehen der „Dritten“ vor, die im Rahmen des neunten Schützenfestes stattfinden sollte. Das Königsschießen erfolgte diesmal auf dem Schießstand „Weidmannsheil“ in Herne, Schließlich war es dann soweit. Vom 6. bis 9. September 1963 wurde das große Jubiläumsfest auf dem Riemker Marktplatz begangen. Die Schützenkameraden der „Dritten“ verlebten mit dem Bataillon und der Bevölkerung von Hofstede und Riemke vier tolle Tage. Im Laufe dieses Festes bekam ihr August Pohlschmidt die Ehrenmedaille des Westfälischen Schützenbundes verliehen. Von 1953 an bekleidet er nun ununterbrochen das Amt des Kompanieführers, darüber hinaus zusätzlich seit dem Jahre 1958 auch noch den Posten des Bataillonskommandeurs. Seine besondere Aufgabe sah er in der tatkräftigen Förderung des Schießsports, womit er, durch seine Arbeit und Mühe, gute Erfolge in seiner Kompanie erzielte.

ANTON BECKER 1964 - 1981

Am 7. Juli 1964 endete für die 3. Kompanie die Ära von August Pohlschmidt als ihr Kompanieführer. Er wurde auf eigenen Wunsch von diesem Posten beurlaubt.

Einstimmig wählten die Kompaniemitglieder daraufhin Anton Becker zu seinem Nachfolger. Ihren August überredeten sie dazu, das Amt des Stellvertreters auszuführen, denn ganz auf seine Mitarbeit wollten sie doch nicht verzichten. Neun Jahre nach dem Kompaniebeitritt, am 1. September 1955, begann Anton Becker somit für größere Aufgaben zu üben.

Auf seine Anregung beschloss der Kompanievorstand, um die Gemeinschaft innerhalb der Kompanie noch mehr zu festigen, einen Tagesausflug nach Groß-Reken anzubieten. Mit großem Erfolg, denn viele Mitglieder nahmen daran teil, und die Kompaniekasse musste kräftig bluten.

Nach vier Jahren langen Wartens, bedingt durch Umbauarbeiten der Herner Straße und des Marktplatzes, fand vom 15. bis 18. September 1967 endlich das zehnte Schützenfest statt. Die Kompaniekasse hatte sich mittlerweile wieder gut erholt, folglich konnte Anton Becker seinen Schützenkameraden so manche Biermarke spendieren. Als Neuigkeit wurde erstmals das Königsschießen, in Verbindung mit dem Trophäenschiessen, im Festzelt auf dem Riemker Marktplatz durchgeführt. Günter Schmelzer schoss dabei für die 3. Kompanie den rechten Flügel ab.

Mehr als dreitausendfünfhundert Bürger besuchten das Fest und nahmen an den fröhlichen Stunden teil. Zwei verdiente Mitglieder der 3. Kompanie wurden während der Festtage mit der Ehrennadel des Westfälischen Schützenbundes ausgezeichnet. Schützenhauptmann Albert Kickel, seit mehr als fünfunddreißig Jahren aktives Vereinsmitglied, und der Schützenoberleutnant Emil Sommer.

Emil Sommer, einer der Wiedergründer dieser Kompanie, wurde auf der Jahreshauptversammlung zum stellvertretenden Kompanieführer berufen und war somit eine große Hilfe für Anton Becker geworden. Besondere Verdienste innerhalb der „Dritten“ erwarb er sich durch die Förderung des Schießsportes. Bei jedem Trainingsschießen, auf dem Kompanieschießstand im Vereinslokal „Haus Budde“, war er anwesend und gab Tipps und sein Wissen weiter. Auf der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins im Jahre 1967 wurde ihm das Amt des Bataillonsjugendwartes übertragen, welches er jedoch schon drei Jahre später an Horst Niessen, ebenfalls Mitglied der 3. Kompanie, weitergab. Auch Anton Becker wurde in diesem Jahr in den geschäftsführenden Bataillonsvorstand berufen. Er übernahm den Posten des Sozialwartes.

Als Vorstandsmitglied nahm Anton jetzt obendrein an den Vorbereitungsarbeiten für das elfte Schützenfest, vom 11. bis 14.September 1970, teil. Alles klappte, wie geplant, vorbildlich. Das Fest wurde für die 3. Kompanie unter der Führung von “Töne“ Becker und Emil Sommer wieder ein voller Erfolg. Von nun an sollten, auf Beschluss des Bataillonsvorstandes, die vereinseigenen Schützenfeste im Rhythmus von drei Jahren stattfinden.

Anton Becker leistete jedoch nicht nur Bataillons- und Kompaniearbeit, sondern seine Mitarbeit war auch im Westfälischen Schützenbund gefragt. So wurde er 1972 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Schützenkreises Bochum, Wattenscheid und Hattingen gewählt. Das Kompanieleben blühte derweil, rege von ihm gefördert, weiterhin auf. Ausflüge, wie ins Bergische Land oder gar bis nach Bremen, wurden durchgeführt. Bei den internen Pokalschießen trafen die Schützen jetzt schon immer öfter die „Zehn“. Das Ansehen unserer Kompanie nahm im Bataillon stetig zu.

Dann, langsam wurde es ja auch Zeit, auf dem zwölften Schützenfest vom 2. bis 5. September 1973, das Ereignis überhaupt für die „Dritte“. Unter großem Beifall und lauten Begeisterungsrufen aller anwesenden Kompaniemitglieder errang Walter Hasenkamp die Königswürde. Wir sind zum ersten Male Königskompanie, so klang es freudentrunken durch das Schützenzelt. Zu seiner Königin erwählte Walter, als Neuheit in der Vereinsgeschichte, seine Ehefrau Hannelore. Die Adjutantenpflicht übernahm der Schützenkamerad Günter Schmelzer. Im „Rucki–Zucki“ Rhythmus, dem neuen Königslied, führte Walter I. und Hannelore I. am Sonntag den Festzug an. Vereint mit der Bevölkerung aus Hofstede und Riemke bejubelte Anton Becker und an seiner Seite, seit der Jahreshaupt-versammlung 1971, Willi Hegemann als sein Stellvertreter, dem jungen Königspaar an den vier Festtagen zu. Unser König Walter Hasenkamp trat der 3. Kompanie am 1. Mai 1957 bei und nahm seitdem aktiv am Kompanieleben teil. Unermüdlich setzte er sich für die Belange der Kompanie ein, inzwischen war er eine wichtige Stütze im Kompanieleben geworden.

Die Jahre bis zum nächsten Schützenfest lebten die Mitglieder als Königskompanie voll aus, alles lief in bester Gemeinschaft und Zufriedenheit. Unterstützt von unserem Königspaar führte Anton Becker die Kompaniearbeit weiterhin erfolgreich durch.

Nachdem jedoch der stellvertretende Bataillonsvorsitzende am 15. März 1975 sein Amt zur Verfügung stellte, übernahm Anton Becker auch noch, auf allseitigem Wunsch, diesen Posten. Aber dann trat, für einen jeden völlig überraschend, auf der Jahreshauptversammlung am 16. März 1976, der Bataillonsvorsitzende wegen beruflicher Überlastung mit sofortiger Wirkung ebenfalls von seiner Funktion zurück. Einstimmig wurde daraufhin Anton Becker zu seinem Nachfolger, also zum ersten Vorsitzenden des Bataillons, gewählt. Zu seinem Stellvertreter bestimmte die Versammlung den amtierenden König Walter I. (Hasenkamp), der den neuen Vorsitzenden an Ort und Stelle zum Oberst beförderte.

Eine der ersten Amtshandlungen der neuen Bataillonsführung war die Einführung einer einheitlichen blau-weißen Mütze für alle Mitglieder.

Die Kompanie hatte anderes zu klären. Nachdem Conny (Althaus) Magdziars am 1. Januar, im Alter von zwölf Jahren, als zweites weibliche Wesen Aufnahme in die Kompanie fand; fünf Monate später folgten noch Gudrun (Hasenkamp) Borschke, elf Jahre, und Birgit (Becker) Detering, gerade sechs Jahre jung, kam es auf der Monatversammlung am 3. August zu einer lebhaften Diskussion darüber, ob auch erwachsene Frauen, insbesondere Ehefrauen, in die Kompanie aufgenommen werden sollten. Die Lösung des Problems wurde auf die Zeit nach dem Schützenfest vertagt. Leider vergaß man aber festzulegen, nach welchem Schützenfest, denn es dauerte bis 1988 ehe eine Entscheidung fiel.

Trotz der kurzen Zeitspanne hatte es Anton Becker mit seinem Vorstand geschafft das dreizehnte Schützenfest zu planen und zu organisieren. Vom 3. bis 6. September 1976 feierten wir mit unserem Ex-Königspaar bis in die frühen Morgenstunden. Schweren Herzens gaben Walter und Hannelore ihre Königsinsignien ab, und wir gleichzeitig den Anspruch Königskompanie zu sein. Beim Trophäen-schießen konnte Anton Becker dem Schützenkameraden Rainer Magdziars zum Erringen des Zepters gratulieren.

Unsere Kompaniestärke nahm Jahr für Jahr zu, mit siebenundachtzig Mitglieder war die 3. Kompanie am Anfang des Jahres 1978, im fünfundsechzigstem Jahr seit der Gründung, schon die zweitstärkste Kompanie im Bataillon. Gute Kompaniearbeit wird auf Dauer belohnt. Der Kompanievorstand, um Anton Becker und Willi Hegemann, leistete Vorbildliches. Zu vielen auswärtigen Schützenfesten trat die „Dritte“ in großer Stärke an und war ein Garant für das Bataillon.

Dieses stellten die Mitglieder auf dem vierzehnten Schützenfest, vom 14. bis 17. September 1979, überzeugend dar. Bekanntermaßen ist und bleibt die Attraktion eines Schützenjahres immer das vereinseigene Schützenfest, und dieses lebten die Mitglieder unserer Kompanie an allen vier Tagen so richtig aus. Zu Beginn der Festtage schoss Conny Althaus beim Trophä-enschießen mit dem sechzigsten Schuss die rechte Kralle ab. Anton Becker und sein neuer Stellvertreter, unser Ex-Adjudant Günter Schmelzer, gratulierten ihr im Namen aller, nunmehr einundneunzig Kompa-niemitglieder zu diesem Erfolg.

Schon ein Jahr später, im Januar 1980, konnte sich die 3. Kompanie als mitgliederstärkste Kompanie in unserem Schützenverein bezeichnen. Insgesamt siebenundneunzig, aktive wie passive, Schützen-schwestern und Schützenkameraden gehörten der “Dritten“ an. Die rege Mitarbeit im Bataillon zeichnete sich aus, neben Anton Becker und Walter Hasenkamp, gehören nun Günter Schmelzer als Sozialwart und Bernhard Althaus als Bataillonsadjutant dem Gesamtvorstand an.

Aktualisiert (Sonntag, den 05. Mai 2013 um 18:11 Uhr)

Chronik 3. Kompanie
Sonntag, den 07. März 2010 um 15:28 Uhr | Author: Oskar Detering | PDF Drucken E-Mail
Teil 2 von 1981 - 2002

WALTER HASENKAMP 1981 - 1990

Nach fünfzehnjähriger Kompaniearbeit gab Anton Becker am 13. Januar 1981, auf der Kompanie-ahreshauptversammlung, seinen Posten als Kompanieführer ab. Die Nachfolge von August Pohlschmidt anzutreten war gewiss nicht einfach, doch unser „Töne“ hat dieses bravourös gemeistert. Er brachte seine Kompanie noch weiter nach vorne und hat die Gemeinschaft innerhalb der Mitglieder gefestigt.

Nun übernahm Ex-König Walter Hasenkamp die Führung der dritten Kompanie, zu seinem Stell-vertreter wurde Heinz Jabkowicz sen. gewählt. Ganz oben auf ihrem Terminplan hatten sie die Vorbereitungsarbeiten auf das Schützenfest im kommenden Jahr stehen.

Rechtzeitig zu diesem Schützenfest trafen die Ärmelstreifen, zur Vervollständigung unseres Schützenrocks, ein. Auf Vorschlag von Anton Becker hatte der Bataillonsvorstand beschlossen, diese mit der Aufschrift "ABSV Hofstede-Riemke 1913 e.V." als Unterscheidungsmerkmal zu anderen Vereinen. einzuführen.

Das fünfzehnte Schützenfest begann dann traditionell an einem Freitag mit der Ehrung der Toten am Ehrenmal auf dem Riemker Friedhof. Die Festtage erstreckten sich vom 3. bis 6. September 1982. Beim Schießen auf die Trophäen des Königsvogels am Samstag schoß Petra Althaus den linken Flügel ab. Die Festlichkeiten hatten es in sich. Walter Hasenkamp und der harte Kern seiner Kompaniemitglieder wurden beim Verlassen des Festzeltes jedes Mal von der aufgehenden Sonne begrüßt.

Das Jahr 1983 stand ganz im Zeichen des siebzigjährigen Bestehens unseres „Allgemeinen Bürger-Schützenvereins Hofstede-Riemke“, welches mit einem großen Jubiläumsball in der Ruhrlandhalle am 15. Oktober 1983 festlich gewürdigt wurde. Auch die „Dritte“ bereitete sich auf ihr Jubiläum vor. Voller Stolz konnte Walter Hasenkamp seinen Mitgliedern auf der Jahresversammlung am 11. Januar berichten, dass von den dreiunddreißig Kameraden, die bei der Wiedergründungsversammlung 1953 dabei waren, noch sechszehn Schützen aktiv am Kompanieleben teilnahmen. Einer von ihnen, und zwar Willi Peters, wurde auf dieser Versammlung zum Kompanie-Ehrenmitglied ernannt. Willi Peters trat der Kompanie schon 1937 bei und war damit einer der Schützen, die am längsten dem Verein zugehörten. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen an unserem siebzigsten Gründungsfest, am 10. Dezember, auch anwesend zu sein. Er und alle anderen Teilnehmer verbrachten dabei wieder einmal einen rundum gelungenen Abend im Kompanielokal.

Auf diese Weise und noch durch mehre andere Aktivitäten gut vorbereitet, konnte das sechzehnte Schützenfest in der Vereinsgeschichte beginnen. Vom 6. bis 9. September 1985 wurde, schon traditionell, auf dem Riemker Marktplatz gefeiert. Dieses Mal war Manuela Thomas die Glückliche, die den rechten Flügel des Königsvogels beim Trophäenschießen abschoss. Die dritte Kompanie war an allen Festtagen, mit ihrem Kompanieführer Walter Hasenkamp, der inzwischen vom Deutschen Schützenbund das Ehrenschild des Schützenbundes verliehen bekam, wie bei den vorherigen Festen immer “mittendrin“.

Im Anschluss an diese vier tollen Tage begann jedoch erneut der Schützenalltag für das Bataillon und ebenso für unsere Kompanie. Auf der Bataillonsjahreshauptversammlung 1986 gab Bernhard Althaus seinen Abschied als Bataillonsadjutant bekannt. Ein Jungmitglied unserer Kompanie, Thomas Becker, wurde sein Nachfolger.

Zwei Jahre später trat ein weiteres Kompaniemitglied in den Bataillonsvorstand ein. Hans Hücker übernahm den wichtigen Posten des Schatzmeisters.

Auch im Kompanievorstand gab es einen Wechsel. Am 14. Januar 1986 löste Klaus Pohlschmidt, wohlwollend registriert von Vater August, unserem früheren, ersten Kompanieführer, den stellvertretenden Kompanieführer Heinz Jabkowicz sen., der dieses Amt seit fünf Jahren bekleidet hatte, ab.

Nun endlich machte sich auch die intensive Kompaniejugendarbeit bemerkbar. Bei den internen Pokalschießen verließen unsere Jungschützen jetzt schon des Öfteren als Sieger den Schießstand.

Am 1. Juli wurde eine langjährige Domäne in der Kompanie durchbrochen. Gleich fünf Frauen fanden Aufnahme in der „Dritten“. Gertrud Althaus, Renate Becker, Magret Knierim, Hannelore Hasenkamp und Käte Wagner wollten nicht mehr nur noch schmückendes Beiwerk ihrer Ehemänner sein, sondern von nun an aktiv am Kompanieleben teilnehmen.

Dann war es wieder soweit! Das siebzehnte Schützenfest, vom 9. bis 12. September 1988, konnte gefeiert werden. Jürgen Welter schoss für die 3. Kompanie mit dem siebenundachtzigsten Schuss die rechte Kralle ab. Walter Hasenkamp führte, mit seinem neuen Stellvertreter, auch diesmal wieder souverän seine Kompanie.


GÜNTER SCHMELZER 1990 - 2000


Nachdem er nun drei Schützenfeste an der Spitze der Kompanie gestanden hatte, übergab Walter Hasenkamp den Posten des Kompanieführers in jüngere Hände. Auf seinen Vorschlag übertrugen die Mitglieder der „Dritten“, auf der Jahreshauptversammlung am 9. Januar 1990, die verantwortliche Leitung ihrer Kompanie an Günter Schmelzer. Günter Schmelzer trat der Kompanie am 1. Januar 1964 bei und war in der dreijährigen Regentschaft von Walter Hasenkamp dessen Königsadjutant. Seit 1976 bekleidet er den Posten des Sozialwartes im Bataillon. Zu seinem Stellvertreter in der Kompanie wurde Rudi Wagner bestellt.

Der neue Vorstand fand eine gut zusammenhaltende Gemeinschaft vor, die beim Feiern ja sowieso schon Spitze war. Doch nun, angeleitet von Günter und Rudi, wandten sich die Mitglieder auch intensiver dem Schießsport zu. Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Unsere Schiess-mannschaft brachte von den internen Pokalschießen einen Pokal nach dem anderen in unser Kompanielokal „ Haus Budde“.

Bald stand auch schon wieder das Schützenzelt auf dem Riemker Marktplatz. Unter der neuen Kompanieleitung fand das achtzehnte Schützenfest, vom 6. bis 9. September 1991, schon gewohn-heitsmäßig auf diesem Festplatz statt. Wer wird von uns wohl diesmal die Trophäe runterholen? Diese Frage wurde oft von den vielen Kompaniemitgliedern am Samstagmorgen gestellt. Gabi Winter war dann die Glückliche, die den Reichsapfel mit dem sechsundfünfzigsten Schuss abschoss. Das musste gefeiert werden, und die folgenden Tage waren für die Kompanie ein richtiges Jubelfest.

Doch all dies war für uns plötzlich völlig unwichtig und vergessen. Am 17. Juni 1992 verstarb unser August Pohlschmidt. Unter großer Beteiligung seiner Kompanie und des gesamten Bataillons wurde er zu Grabe getragen. August Pohlschmidt war wichtig für unsere Kompanie, er hat diese wieder aufgebaut und belebt. Wir sind traurig! Mensch, August, du wirst uns fehlen! Wir werden dich niemals vergessen! In Erinnerung bleiben wird uns dein Name jederzeit mit dem „ August-Pohlschmidt-Pokal“ und deiner Hymne nach einer Getränkerunde, die wir immer noch zelebrieren.

Aber das Leben muss trotzdem weitergehen. Trübsal blasen, das kannte August nicht.

Er hätte bestimmt auch an der großen Feier, die der Bataillonsvorstand in der Ruhrlandhalle am 23. Oktober 1993 aus Anlass des achtzigjährigen Bestehens des Schützenvereins ausrichtete, seine große Freude gehabt. Zusammen mit vielen Gästen und Vereinsmitgliedern begingen wir dabei auch unser Kompaniejubiläum. Voller Stolz konnten wir auf diese vielen Jahre zurücksehen. Inzwischen waren wir wieder zur mitgliederstärksten Kompanie im Bataillon herangewachsen. Unter der Leitung von Günter Schmelzer nahmen einhundertundsiebzehn Schützenschwestern und Schützen-kameraden am neunzehnten Schützenfest, vom 2. bis 5. September 1994, teil und jubelten, mit allen Riemker und Hofsteder Schützen, dem neuen Königspaar zu. Beim Trophäenschießen war Thomas Hüppen mit dem Abschuss der rechten Kralle nach genau einundsechzig Schuss für die Kompanie erfolgreich.

In den folgenden drei Jahre stand für den Vorstand die Förderung der Einheit und Freundschaft innerhalb der Kompanie im Vordergrund. Unter diesem Motto fuhren die Mitglieder der „Dritten“ vom 10. bis 11. Juni 1995 nach Traben-Trabach. Zwei tolle Tage verbrachten sie dort, und auch der Südwestfunk kann davon ein Lied singen.

Im folgenden Jahr wurde, nach langjähriger Pause, am 13. Juli 1996, auf dem Hof der Familie Althaus wieder ein Sommerfest für die Großen und Kleinen durchgeführt. Der Kompanieausflug im Jahre 1996 ging vom 12. bis 13. Oktober zum Klaukenhof in Burbecke bei Elspe. Nicht vergessen werden darf das Gebirgsjägerschießen in Bad Reichenhall und unsere, seit 1953 immer am ersten Wochenende im Dezember stattfindenden, Winterfeste.

Doch auch die Mitarbeit im Bataillonsvorstand wurde verstärkt. Zusätzlich zu Anton Becker, Walter Hasenkamp, Hans Hücker und Günter Schmelzer wurde Thomas Becker als Geschäftsführer und Petra Althaus als stellvertretene Jugendwartin in den Vorstand berufen.

Schließlich konnte auch mal wieder die 3. Kompanie auf einem Schützenfest jubeln. Beim zwanzigsten Volksfest, vom 5. bis 8. September 1997, lagen sich die Schützen nach dem Königs-schießen in den Armen. Mit dem vierundzwanzigsten Schuss war alles klar. Endlich, darauf hatten wir vierundzwanzig lange Jahre gewartet, sind wir wieder Königskompanie. Günter Schmelzer und Rudi Wagner feierten inmitten ihrer stolzen einhunderteinundzwanzig Kompaniemitglieder das neue Königspaar Oskar I. und Birgit I.. Beide langjährige aktive Mitglieder der 3. Kompanie, Birgit Detering seit 1976, und ihr Ehemann Oskar seit 1982. Jürgen und Ulrike Noll übernahmen für die dreijährige Regentschaft das Adjutantenamt. Beim Trophäenausschießen errang Petra Althaus das Zepter des Königsvogels.

In den drei Jahren als Königskompanie lief das Kompanieleben auf Hochtouren. Die Fiege-Brauerei wurde am 14. Oktober 1997 besichtigt und dabei die wichtige Frage, woher kommt eigentlich unser leckeres herbe Pils, geklärt.

Im Sommer 1998, am 27. Juni, begrüßte der Kompanievorstand stattliche fünfundneunzig Kompaniemitglieder und zahlreiche Gäste beim Sommerfest auf dem Hof der Familie Althaus.

Der Kompanieausflug vom 24. bis 25. Oktober 1998 wurde von allen Teilnehmern als voller Erfolg bezeichnet. Die Fahrt führte diesmal nach Derental bei Höxter. Höhepunkt war dabei der Germanen - Dreikampf in den Sportarten Bogenschießen, Sperrwurf und Keulenweitwurf. In allen Disziplinen waren die Kompaniemitglieder, so bemerkte unser Kompanieführer, wie immer, meisterhaft.

Das konnte er auch von den Pokalschießen im Bataillon behaupten. Es gab fast keinen Pokal, der sich nicht irgendwann im Besitz der 3. Kompanie wiederfand.

Nicht so erfreulich für Günter war, dass sein Stellvertreter, Rudi Wagner, seinen Rücktritt aus gesund-heitlichen Gründen, bekannt geben musste. Die Kompanie hatte jedoch Alternativen. Kommissarisch wurde Thomas Becker daraufhin vom Kompanieführer als sein Nachfolger eingesetzt. Zwei Monate später, auf der Jahreshauptversammlung am 16. März 1999, übernahm Thomas im Bataillon ebenfalls den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden. Unser Ex-König Walter Hasenkamp ging nach dreiundzwanzigjähriger Bataillonstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand.


THOMAS BECKER 2000 – 2002


Auch Günter Schmelzer zeigte sich amtsmüde. Nach zehn Jahren als Kompanieführer stellte er sich nicht mehr zur Wiederwahl. Die Jahreshauptversammlung der Kompanie, am 11. Januar 2000, fand erstmalig seit 1953, nicht im „Haus Budde“ statt. Unser Kompanielokal hatte für immer geschlossen. So mussten wir in die Gaststätte „Haus Förster“ ausweichen. Zum fünften Kompanieführer, nach der Wiedergründung, wählten die Mitglieder dort Thomas Becker, der sich bereit erklärte dieses Amt für die nächsten zwei Jahre zu übernehmen. Thomas, Sohn unseres Bataillonsvorsitzenden, trat schon mit vier Jahren unserer Kompanie bei und frühzeitig machte es sich bei ihm bemerkbar, dass er für höhere Aufgaben im Verein berufen war. Zu seinem Stellvertreter wurde unser Ex-König Oskar Detering benannt.

Unter dieser Leitung schaffte die 3. Kompanie etwas Außergewöhnliches. Sie stellte, auf dem einundzwanzigsten Schützenfest, vom 1. bis 4. September 2000, wiederum das Königspaar. Der neununddreißigste Schuss brachte die Entscheidung. Unser Kompaniemitglied Peter Geutner hatte den Adler abgeschossen. Zusammen mit seiner Ehefrau wird er in den nächsten drei Jahren den ABSV als Königspaar Peter I. und Marlis I. repräsentieren, begleitet werden sie dabei von ihrem Adjutantenpaar Bernd und Susi Kirschstein. Peter Geutner wurde am 1. April 1986 Mitglied der 1. Kompanie und wechselte dann aber am 1. Januar 1997 in die 3. Kompanie über. Am 2. Januar 2000 wurde er zum Unteroffizier befördert, und acht Monate später war er schon König. Wenn das keine steile Karriere war! Unser Schützenkamerad Sven Hornberg vervollständigte die Trophäensammlung der Kompanie mit dem Abschuss des Reichsapfels, nach dem neunundfünfzigsten Schuss fiel die Trophäe zu Boden.

Alle Schützenschwestern und Schützenkameraden waren begeistert nun für weitere drei Jahre das Bataillon bei den Ausmärschen als Königskompanie anzuführen.

Währenddessen mussten Thomas Becker und Oskar Detering das Problem des Kompanielokals neu klären. Über die Gaststätte „Haus Förster“, noch einmal das „Haus Budde“, einem kurzen Gastspiel im „Haus Fork“ fanden wir endlich zur Monatsversammlung im Mai 2001 unser neues Zuhause im Lokal „Wilhelm Busch“.

Die Kompaniearbeit konnte nun beruhigt weitergeführt werden, und schon bot Thomas Becker seinen Mitgliedern eine Fahrt mit der „Boogie-Bahn“ der BOGESTRA durch das abendliche Bochum an. Bei einem erneuten Besuch der Privatbrauerei Moritz Fiege am 30. Mai 2001, wurde von den vierzig Teilnehmern die Frage nach der Herkunft des leckeren Gerstensaftes nun endgültig geklärt. Oder, doch noch nicht so ganz?

Aktualisiert (Sonntag, den 10. November 2013 um 13:07 Uhr)

Chronik der 3. Kompanie
Sonntag, den 07. März 2010 um 19:14 Uhr | Author: Oskar Detering | PDF Drucken E-Mail

3. Teil von 2002 - 2013

REINHARD WINTER 2002 - 2010

Auf der Jahreshauptversammlung der Kompanie am 15. Januar 2002 gab Thomas Becker, wie schon bei seiner Wahl angekündigt, seinen Posten als Kompanieführer ab. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Reinhard Winter, der seit dem 1. November 1988 der „Dritten“ angehört. Ex-König Oskar Detering wurde als sein Stellvertreter bestätigt. Des Weiteren wurde beschlossen nach neunundvierzig Jahren den monatlichen Kompanieversammlungstag vom ersten Dienstag auf den ersten Freitag eines jeden Monats zu verlegen.

Nach siebenundzwanzig Jahren als 1. Vorsitzender des Vereins trat Anton Becker auf der Jahres-hauptversammlung des Bataillons, am 29. März 2003, von seinem Amt zurück. Unser „Töne“ hat seinen Verein in dieser Zeit zu einem der angesehensten im Schützenbezirk gemacht. Selbstver-ständlich erfolgte die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden einstimmig. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung seinen Sohn Thomas, der somit in die Fußstapfen seines Vaters trat. Stellvertreter wurde unser Kompanieführer Reinhard Winter.

Von der Doppelbelastung, Bataillons- und Kompaniearbeit, ließ Reinhard seiner "Dritten" jedoch nichts merken. Gemeinsam mit Oskar arrangierte er in den folgenden Jahren entweder einen Kompanie-Familienausflug oder sonstige Geselligkeiten. So wurde die Hauptwache der Feuerwehr in Bochum-Werne, das "Westfälische Industriemuseum Henrichshütte" genau so besucht wie der "Ferienpark Extertal" und die "Igelstadt" Fürstenberg am Edersee. Auch einige Besichtigungstouren bei der Privatbrauerei Fiege, Fahrten mit der "Boggiebahn" der BOGESTRA, diverse Feste bei der Familie Althaus, auf dem Hof der Eheleute Sasse oder in der "Schrebergartenanlage Meesmann-straße" gehörten ebenfalls zum Kompanieleben. Feieren konnte die "3" schon immer!

Beim 22., dem 23. und dem 24. Volks- und Schützenfest führte Reinhard seine 3. Kompanie an und genoss mit ihnen jedesmal die herrlichen Festtage. Waldemar Niestroj war 2003 beim Trophäen-schießen erfolgreich. Mit dem 82. Schuss schoss er den linken Flügel des Königsadlers ab. Die Trophäe im Jahr 2006, den Reichsapfel, holte sich Jan Pohlschmidt mit dem 31. Schuss. Unser Ex-König Peter Geutner löste 2009 mit dem 64. Schuss das Zepter vom Königsvogel.

Bei solchen, vielfältigen Kompanieaktivitäten lief das Schützenleben in der Gemeinschaft in harmonischen und ruhigen Bahnen ab.

Aber es gab auch so einige kleine Probleme mit der Schießmannschaft für unseren Kompanieführer. Hatten etwa die Schützen bei den vielen angebotenen Aktionen schon ihr Pulver verschossen oder woran lag es, dass bei den diversen internen Pokalschießen leider nicht mehr so viele Pokale errungen wurden?

Aber ein Pokal, der lag uns! Der "Franz-Joesef-Dyba-Pokal"! Viermal gingen wir in der Amtszeit von Reinhard als Sieger vom Schießstand in Wattenscheid. Aber auch beim "Königspokal "und beim "Wilhelm-Pasel-Pokal" stellte die 3. Kompanie die Siegermannschaft und gewann den Pokal. Der von uns gestiftete "August-Pohlschmidt-Gedächtnispokal" wurde letztmalig im Jahr 2007 ausge-schossen. Der Kompanievorstand hatte sich jedoch schon darauf geeinigt einen neuen Pokal zur Verfügung zu stellen. Ab dem Jahr 2008 wird nun um den "Anton-Magdziarz-Gedächtnispokal" geschossen.

Unser Bataillonsvorsitzender Thomas Becker konnte auch einen, nein, sogar zwei Gewinne verzeichnen Zuerst heiratete er am 9. Juni seine Andrea; wobei eine stattliche Anzahl unserer Kompaniemitglieder sich natürlich beim Spalierstehen auf dem Vorplatz der St. Franziskus Kirche beteiligte. Danach erfolgte am 18. Oktober der Hauptgewinn! Sohn Felix Tom erblickte das Licht der Welt und wurde kurze Zeit später als jüngstes Mitglied in die 3. Kompanie aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch Familie Becker!

Auf der Jahreshauptversammlung am 11. Januar 2008 wurden schon einmal die Weichen für die Zukunft der Kompanie gestellt; es gab einige geplante Wechsel im Vorstand. Unser Ex-König Oskar Detering trat nach acht Jahren als stellvertretender Kompanieführer ins zweite Glied zurück, Bernd Kirschstein übernahm nun seinen Posten. Günter Pelz wurde zum Geschäftsführer und Petra Pohlmann zu seiner Stellvertreterin gewählt. Reinhard Winter wurde von der Versammlung einstimmig in seinem Amt als Kompanieführer bestätigt.

BERND KIRSCHSTEIN 2010 - 2013 und länger????

Zwei Jahre später war es dann bei Reinhard soweit, er gab seinen Rücktritt als Kompanieführer bekannt. Dem neuen Vorstand wünschte er viel Erfolg und der Kompanie, dass das gute Verhältnis innerhalb der Gemeinschaft und zwischen den einzelnen Mitglieder bestehen bliebe.

Zu seinem Nachfolger wählten die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung am 15. Januar 2010 einstimmig Bernd Kirschstein. Günter Pelz übernahm den Posten des stellvertretenden Kompa-nieführers und Petra Pohlmann den des Geschäftsführers.

Mit der neuen Führung an der Spitze lief das Kompanieleben seinen gewohnten Gang weiter. Auch mit Bernd und Günter feierte die Kompanie ihre Feste, entweder auf dem Hof von Gertrud und Berni Althaus als Sommerfest oder als "Bayrischer Abend" in der Schrebergartenanlage "Meesmann-straße". Grünkohlessen, Fahrten mit der "Boogiebahn" der BOGESTRA, der jährliche Besuch des Bochumer Weihnachtsmarktes und unser traditonelles Winterfest wurden auf dem Kompanie-kalender angeboten und auch freudig angenommen.

Leider hatte jedoch die Schiessmannschaft weiterhin ihre Probleme. Bei den Pokalschiessen klappte es einfach nicht! Doch es gab eine Ausnahme! Den Königspokal im Jahr 2011, gestiftet von dem EX-Königspaar Dirk I. und Anke I., den holten wir uns endgültig. Aber ansonsten hatten unsere aktiven Pokalschützen wohl ihr Pulver verschossen.


Natürlich gehören Ehrungen für außerordentlich Verdienste um die Kompanie zu den angenehmen Pflichten eines Kompanieführers. So konnte Bernd unserem langjährigen Kompanieschießwart Horst Niesen im Jahr 2010 zu 50 Jahren Kompaniezugehörigkeit gratulieren.


Außerdem hatte er die dankbare Aufgabe, als Dank und Anerkennung für die Treue und die gelei-steten Dienste für den Verein und ganz besonders für die 3. Kompanie, jeweils einen Verdienstorden der 3. Kompanie an Gertrud und Berni Althaus zu überreichen.


Und noch eine Ehrung! Am 14. Januar 2011 wurde erstmalig ein Schützenkamerad in der 3. Kompanie zum Ehrenmitglied ernannt Der Kompanievorstand beschloss, im Namen der gesamten Kompanie, unser immer noch aktives Gründungsmitglied Heinz Jabkowicz sen. diese Auszeichnung zu verleihen.


Warum sollen Bernd und Günter eigentlich von einem Wechsel unseres Kompanielokals verschont bleiben. Irgendwie zieht sich dieses Problem durch die letzten Jahre hindurch. So kam dieses Thema im März 2012 wieder zum Tragen. Wir erfuhren, dass unser Kompanielokal "Wilhelm Busch" zum Ende des Monats geschlossen wird. Alles jedoch kein Grund zum Trauern. Mit der 6. Kompanie wurde abgesprochen, dass wir unsere zukünftigen Versammlungen im Lokal "Haus Fork" abhalten können. Da die 6. Kompanie dort auch ihre Monatsversammlungen durchführt, mussten wir jedoch unseren Termin vom 1. Freitag auf den 2. Freitag im Monat verlegen.

Eine weitere Frage kann nur unser Bataillonvorsitzender Thomas Becker beantworten. Familien-planung abgeschlossen? Auf jeden Fall konnte Bernd zum 1. Juni 2011 offiziel unser jüngstes Kompa-niemitglied Marleen Marie Becker bekanntgeben und ein Willkommenspräsent an das zweite Kind von Thomas und Andrea übergeben.

Das Jahr 2012 begann für den gesamten Verein mit einem unbegreiflichen Schock. Am 16. Februar verstarb plötzlich und für uns alle völlig unerwartet unser Ehrenvorsitzender Anton Becker im Alter von 76 Jahren. Anton „Töne“ Becker schaffte es, durch seinen Einsatz und seiner Begeisterung, dass sein „Allgemeiner Bürger-Schützenverein Hofstede-Riemke 1913 e. V.“ innerhalb und außerhalb dieser beiden Stadtteile geachtet und gehört wurde. Er führte den Verein zu neuer Blüte. Für den Verein war Anton Becker das Allerbeste was passieren konnte. In Würdigung seiner Verdienste gedenken wir Anton Becker in großer Dankbarkeit, kameradschaftlicher Verbundenheit und großem menschlichen Respekt.

Im Sinne von Anto Becker genossen die Kompaniemitglieder, erstmals von Bernd als Kompanieführer geführt, unser 25. Schützenfest. Wieder einmal gingen diese vier Festtage viel zu schnell vorbei. Beim Trophäenschießen war Wilma Seppelfricke erfolgreich. Mit dem 68. Schuss schoss sie den linken Flügel des Königsadlers ab.

So wird die 3. Kompanie mit Bernd und Günter an der Spitze zuersichtlich das nächste Jahrhundert unserer der Kompanie angehen und das Vereinsleben im Sinne des Schützengedanken prägen. produkti.

1oo Jahre Kompaniegeschichte 3. Kompanie

Es gibt sicher noch vieles aus diesen 100 Jahren unserer 3. Kompanie zu erzählen. Was haben unsere Altvorderen für Dönekes gemacht. Mit dem Moped wurde durch die Wirtschaft gefahren oder im „Haus Budde“ auf Stühlen im Galopp salutiert. Was für schöne Lieder haben sie gesungen, im Duett, das von den Nonnen und überhaupt, immer wieder gerne angestimmt, die Volksweise von der alten Frau Brass. Unzählige Ausmärsche bei den internen und auswärtigen Schützenfesten haben die Kompanie-mitglieder durchgeführt. Beim Bochumer Maiabendfest waren wir immer dabei, danach jedes Mal der, inzwischen schon legendäre, „Ball in Weiß“ im Kompanielokal. In den späteren Jahren dann unsere feucht fröhlichen Feste in und um das Sportlerheim unserer Freunde des „PSV Bochum“. Von den zahlreichen Kompanieausflügen wird seit eh und je geschwärmt, und nicht zu vergessen die vielen Pokalschießen, mal Sieger, mal unter ferner liefen. Mehrere Kompaniemitglieder wurden in den Bataillonsvorstand abgestellt und leisteten dort Hervorragendes für den Gesamtverein. In der Kompanie ging es, wie im richtigen Leben mal auf und mal ab. Aber, und das ist das Wichtigste, wir haben immer unseren Spaß gehabt!!!

All dies haben wir den Schützenkameraden um August Kepper zu verdanken, die vor 100 Jahren diese Kompanie ins Leben gerufen haben. Aber auch die Wiedergründer, mit unserem August Pohlschmidt an der Spitze, dürfen wir nicht vergessen, denn ohne deren Einsatz gäbe es uns, die 3. Kompanie, nicht mehr.

Stellvertretend für alle Mitglieder, die im Laufe dieser nun 100 Jahren für uns ehrenamtliche Kompanie-arbeit geleistet haben, sei hier der jetzige Kompanievorstand aufgelistet.

Kompanieführer: Bernd Kirschstein Stellvertreter: Günter Pelz

Geschäftsführer: Petra Pohlmann Stellvertreterin: Susanne Niestroj

Schatzmeister: Jürgen Noll Stellvertreter: Horst Schmitt

Schießwart: Andreas Schmidt Stellvertreter: Wolfgang Heggemann (komm.)

Stellvertreter: Horst Niesen Jugendwartin: Susanne Kirschstein

Wir dürfen aber auch nicht unsere verstorbenen aktiven, wie auch passiven Schützenschwestern und Schützenkameraden vergessen. Viele gingen viel zu früh, manche auch völlig überraschend, von uns. Einige wurden von ihren Leiden erlöst und nahmen den Tod dankbar an.

In Vertretung dieser Schützenschwestern und Schützenkameraden seien hier die Verstorbenen der letzen Jahre genannt:

Im Jahr 2010 verstarb Jürgen Welter

Im Jahr 2011 verstarben Petra (Buffy) Althaus und Heinz Jabkowitz sen.

Im Jahr 2012 verstarb Anton Becker

Wir gedenken ihnen in Ehrfurcht und Dankbarkeit und werden sie nie vergessen!

Nachwort

Der Chronist hat versucht, soviel Wissenswerte wie möglich aus den 100 Jahren Kompanieleben niederzuschreiben. Bedauerlicherweise ist über die Vereins-, wie auch Kompaniegeschichte, in den Kriegsjahren nur wenig bekannt, da durch die beiden Weltkriege viele interessante und wichtige Dokumente vernichtet wurden. Sicherlich wurde auch einiges von mir übersehen, doch bestimmt nicht mit Absicht. Mancher mag sich in der Chronik vermissen, dies geschah ebenfalls nicht vorsätzlich. Ich hatte auch nicht die Absicht den Leser mit nüchternen Zahlen zu langweilen, aber in einer Chronik sind Jahreszahlen nun einmal das Wesentliche und lassen sich nicht verschweigen.

Anregungen über Geschehnisse oder Personen, die unbedingt noch erwähnt werden müssen, also zur Vervollständigung unserer Kompaniegeschichte beitragen, nehme ich gerne an.

Last but not least bedanke ich mich vom ganzen Herzen bei Manfred Schwarz, dem inzwischen verstorbenen ehemaligen Pressewart des Bataillons, in dessen Vereinschronik ich manch aufschlussreiches fand, sowie bei unserem Kompanieführer Bernd Kirschstein und bei Anton Becker, der leider viel zu früh von uns ging, für deren Zahlen- und Faktensuche.

Ein herzlicher Dank geht hiermit an all die aktiven und passiven Mitglieder, in der Vergangenheit und in der Gegenwart, für ihre selbstlosen Leistungen zum Wohle unserer Kompanie. Wir sollten alle weiterhin dafür Sorge tragen, dass unsere „Dritte“ noch viele, viele Jahre ihren Geburtstag feiern kann und dabei doch auf ewig jung bleibt.

Gut Schuss und Blau - Weiß